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Lebendiges Philosophieren

Philosophieren, das den Bezug zum Leben nicht verlieren will, lebendiges Philosophieren also, muss in Bezug stehen zur alltäglichen Erfahrung. Philosophische Praxis hilft, diese Lebenserfahrungen begrifflich zu fassen und zu klären. So gelangen wir durch sie zu Orientierung im Alltag.

Uns in der Alltagserfahrung am nächsten ist das, was wir spüren und fühlen. Vielleicht ist es diese Nähe, die es der Philosophie meist hat suspekt erscheinen lassen. Jedenfalls hat sie sich in der Vergangenheit wenig damit beschäftigt. Und wenn, dann hat sie sowohl den Leib wie die Emotionen abgewertet, als nicht beitragend zur Erkenntnis, sondern von ihr ablenkend gesehen, zum Teil gar als Gefahr für die menschliche Autonomie und Freiheit. Man sah die Vernunft als zur Herrschaft über Leib und Gefühle bestimmt.

Den Leib philosophisch aus einer anderen Sicht anzuschauen begann man erst Ende des 19. Jahrhunderts. Man unterschied nun in der deutschsprachigen Literatur auch klar zwischen Leib (das, was ich von mir spüre) und Körper (das, was man an sich und anderen, auch mittels bildgebender Verfahren  wahrnehmen, messen, darstellen kann). Dieser Unterschied lässt sich kurz so in Worte fassen: meinen Körper habe ich, mein Leib bin ich.

 

 Leib und Leben

"Leib und Leben": so lautet eine alte stabreimartige Rechtsformel. Wie "Haus und Hof", "Hab und Gut" bezeichnet Sie das Eigene, auf das Rechtsansprüche bestehen, die unter bestimmten Umständen verwirkt werden können. Diese Formeln stammen noch aus der Zeit, als ein Richter den Grossteil der Gesetze auswendig wissen musste, weil er umherreiste. Als Erinnerungshilfe bezeichnen beide Teile der Formel in etwa das Gleiche, nämlich das Lebendigsein.

Im Gegensatz dazu kommt das Wort "Körper" vom lateinischen "corpus", das auch Leiche oder Körperschaft bedeutet, etwas, was sich prinzipiell von mir getrennt vorstellen lässt und erst durch die "Seele" wirklich belebt wird.

 
 

Das Leibliche philosophisch erkunden

Ich beschäftige mich intensiv mit dieser Thematik und verwandten Bereichen, insbesondere ausgehend von der Phänomenologie. Ich biete zu unterschiedlichen Aspekten dieser Thematik Seminare.

 

Wen das Thema Leib / Körper tiefergehend interessiert, findet weiterführende Texte z.B. unter:

Leib und Raum - ein Vortrag von mir.

www.linus-geisler.de/artikel/9604universitas_leib.html  (ein Vortrag zur Geschichte des Leibes und Erfindung des Körpers)

http://homepage.ruhr-uni-bochum.de/Michael.Luetge/petzold.htm   (eine Übersicht über die leiborientierte Psychotherapie von Hilarion Petzold)

www.gnp-online.de (Webseite der Gesellschaft für Neue Phänomenologie)

 
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