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  philocom Philosophische Praxis
 
 
  Detlef Staude

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philocom: mein Konzept der Philosophischen Praxis

Philosophische Praxis ist eine Form des gemeinsamen Dialogs, die hilft, eine neue Offenheit und Weite zu schaffen zwischen sich und dem, was einen bewegt. Sie schafft neuartige Beziehungen, zu Wissen, zur eigenen Kultur, zu sich selbst und zu Anderen. Durch all das wird Orientierung leichter und das Selbstvertrauen grösser. Die zwei Grundlagen des Philosophierens sind einerseits die liebevoll engagierte Grundhaltung der Suche und Zuwendung; andererseits die Kommunikation, das Gespräch, der Logos, aus dem Vernunft sich ergibt. Die Philosophische Praxis philocom will ein Ort sein, der die verbindende Wirkung der Philosophie in verschiedenen Formen stärkt und so Orientierung im Leben und Weisheit befördert.
Daher ist Philosophieren für mich keine Form der Therapie. Das philosophische Gespräch oder andere Angebote meiner Praxis können zwar Wirkungen haben, die denen guter Therapie ähnlich sind (sie erleichtern z.B., stärken das Selbstvertrauen, nehmen innere Schwere, lösen Knoten und machen Mut), doch Philosophieren ist kein Mittel, um etwas zu erreichen, wie die Therapie, es ist ein Weg zu sich, hin zu Gelassenheit, innerem Reichtum, Klarheit und Einsicht.

Der Weg der Olive

Die Olive, Symbol des Friedens, des Lebens und der Weisheit, stammt aus dem Mittelmeerraum wie die abendländische Philosophie. Sie war im antiken Griechenland ein Geschenk der Göttin Athene, Göttin des Kampfes und der Klugheit und Tochter der Weisheitsgöttin Metis. Die Olive ist ausdauernd, sucht unterstützende Kräfte wie Licht und Wärme, wandelt diese in eigene, wertvolle Früchte, sie ist nachhaltig, spendet Schutz, verwandelt Kargheit in Fülle und steht für Frieden, Offenheit, Reife, Genuss, Eigenständigkeit, Eigenart und Weisheit. Hieran orientiert sich auch mein Philosophieren.

 Alles braucht seine Zeit

      Sowohl mit den Oliven wie mit der Philosophie muss man sich Zeit lassen. Der Olivenbaum trägt zwar nicht sofort Früchte, vermag dafür aber Jahrhunderte, in Ausnahmefällen sogar über zwei Jahrtausende zu überdauern. Ähnlich scheint es mir mit dem Philosophieren zu sein: Es erfordert Musse, und seine Früchte sind umso reicher, je länger man dabeibleibt. Es bringt keine schnellen Antworten, aber stetige Erkenntnis, die Orientierung im Leben zu bieten vermag.

Stellen wir uns die Denkgestalten der Philosophie vor wie einen Olivenhain, in dem wir umherwandeln können! Hier lassen sich gut Inspirationen finden und Gedanken vertiefen.
Grossartige Lösungen
da steht die Sanftheit lächelnd
verteilt milde kleine Gaben
ich Grossseinwollender verspüre Traurigkeit

natürlich wird es Jahre dauern
doch Jahre sanfter Linderung
sie dringen tiefer in mein Herz
und baun ein liebevolles, friedereiches Haus
das langsam Dir, Zerrissener,
zur Heimat wird                                                             DS  1985



Olive in einem Olivenhain nahe Volos (Griechenland)
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                                                philocom Philosophische Praxis - lebendiges Philosophieren in Ihrer Nähe
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